{"id":109623,"date":"2025-05-16T22:29:39","date_gmt":"2025-05-16T20:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/fosfanariou.gr\/?p=109623"},"modified":"2025-05-16T22:29:45","modified_gmt":"2025-05-16T20:29:45","slug":"kathigitis-larentzakis-gia-neo-papa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fosfanariou.gr\/index.php\/2025\/05\/16\/kathigitis-larentzakis-gia-neo-papa\/","title":{"rendered":"\u0393\u03c1\u03b7\u03b3\u03cc\u03c1\u03b9\u03bf\u03c2 \u039b\u03b1\u03c1\u03b5\u03bd\u03c4\u03b6\u03ac\u03ba\u03b7\u03c2: \u03a4\u03b9 \u03b1\u03bd\u03b1\u03bc\u03ad\u03bd\u03b5\u03b9 \u03ad\u03bd\u03b1\u03c2 \u03bf\u03c1\u03b8\u03cc\u03b4\u03bf\u03be\u03bf\u03c2 \u03b8\u03b5\u03bf\u03bb\u03cc\u03b3\u03bf\u03c2 \u03b1\u03c0\u03cc \u03c4\u03bf\u03bd \u03bd\u03ad\u03bf \u03a0\u03ac\u03c0\u03b1"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orthodoxer Theologe setzt gro\u00dfe \u00f6kumenische Hoffnungen in Leo XIV.<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer ganzen Reihe von \u00f6kumenischen \u201eW\u00fcnschen und Erwartungen\u201c an Papst Leo XIV. hat sich der Grazer orthodoxe Theologe Grigorios Larentzakis zu Wort gemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem ausf\u00fchrlichen Schreiben, das er uns \u00fcbermittelt hat, zeigt er sich zuversichtlich, dass der neue Papst die \u00f6kumenisch offene Linie seiner Vorg\u00e4nger weiterf\u00fchren wird. Leo XIV. m\u00fcsse den \u00f6kumenischen Weg nicht von Null beginnen, sondern finde ein solides Fundament vor, das er wohl aufnehmen und weiterentwickeln werde, so Larentzakis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sehr wichtiger und symboltr\u00e4chtiger Schritt w\u00e4re aus seiner Sicht die Realisierung der gemeinsamen Feier des 1.700-Jahr-Jubil\u00e4ums des ersten \u00d6kumenischen Konzils von Niz\u00e4a (325) im Konzilsort (heute: Iznik) in der T\u00fcrkei selbst, wie es mit Papst Franziskus geplant und vorbereitet war. \u201eUnd wenn es in der geplanten Zeit, im Mai, nicht m\u00f6glich sein kann, w\u00e4re es gleich wichtig, dies in einer anderen Zeit zu verwirklichen\u201c, so der Theologe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer wichtiger Schritt w\u00e4re das Erreichen des gemeinsamen Osterfestdatums, wodurch f\u00fcr immer das wichtigste Fest der Christenheit, die Auferstehung Christi, gemeinsam gefeiert werden kann. Papst Franziskus habe betonte, dass das gemeinsame Feiern wichtiger sei als die Art der Berechnung des Osterfestdatums, erinnert Larentzakis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir dokumentieren hier den Beitrag von Prof. Grigorios Larentzakis in vollem Wortlaut.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#112b3a\" class=\"has-inline-color\">W\u00fcnsche und Erwartungen eines orthodoxen Theologen<br>an den neuen Papst Leo XIV. und ein Gebet f\u00fcr ihn<\/mark><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#661d1d\" class=\"has-inline-color\">Univ. Prof. Dr. Dr. Grigorios Larentzakis, Graz<\/mark><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Tod des mutigen und offenen Papstes Franziskus gab es viele Diskussionen und Spekulationen, wie der neue Papst sein soll, bzw. wie der neue Papst nicht sein darf. Und weil viele apologetische Stimmen laut geworden sind, der neue Papst w\u00e4re verpflichtet, die durch Papst Franziskus verlorene Ordnung des Papsttums zur\u00fcckzugewinnen, d.h. alle hoffnungsversprechenden Entwicklungen des Papstes Franziskus r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, wie z.B. die F\u00f6rderung der Synodalit\u00e4t oder etwa die ungeduldige F\u00f6rderung des \u00d6kumenischen Anliegens und seinen intensiven Einsatz zur Wiederbelebung der kirchlichen Einheit usw. bin ich \u00fcberzeugt, dass der neue Papst auf diese \u201eVerpflichtungen\u201c doch nicht eingehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, der neue Papst ist da. Die Kardin\u00e4le haben sich schnell geeinigt und sie haben einen Amerikaner zum Kardinal gew\u00e4hlt, der den historischen und bedeutungsvollen Namen Leo XIV. angenommen hat. Der \u00d6kumenische Patriarch Bartholomaios hat ihn bereits als \u201eBruder Bischof von Rom\u201c genannt und seine Zuversicht ausgesprochen, dass die Beziehungen der zwei Schwesterkirchen weiterhin positiv entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit, aber wenn ein Glied verherrlicht und geehrt wird, freuen sich alle mit. Nach diesen Feststellungen des Apostels Paulus freuen wir uns sehr, weil die Schwesterkirche nach dem schmerzlichen Verlust des gro\u00dfartigen Br\u00fcckenbauers Papst Franziskus einen w\u00fcrdigen Nachfolger, Papst Leo XIV., einen Papst des Friedens und der Gerechtigkeit, einen Br\u00fcckenbauer, bekommen hat.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2025\/05\/08\/10\/1746691353611.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Bartholomaios I.\" title=\"Bartholomaios I.\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bartholomaios I. \u00a0 (ANSA)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir gratulieren ihm herzlich und w\u00fcnschen ihm Gottes Beistand f\u00fcr die Erf\u00fcllung seiner Aufgaben, die nicht nur f\u00fcr die R\u00f6misch-Katholische Kirche von eminenter Bedeutung ist, sondern auch f\u00fcr die ganze Welt, f\u00fcr das ganze Christentum und selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr unsere Orthodoxe Kirche. Denn, wie ich \u00fcberzeugt bin, kann er, der Bischof von Rom, der Papst und Patriarch der Katholischen Kirche Aufgaben und Dienste auch f\u00fcr die Gesamtkirche wahrnehmen: Als Primus inter pares und in der Verbindung von Primat mit Synodalit\u00e4t, und zwar nicht als eine Utopie oder Real-Utopie, sondern als eine echte realisierbare Perspektive.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Sinne m\u00f6chte ich als orthodoxer Theologe einige Gedanken aus orthodoxer Sicht und einige W\u00fcnsche und Vorstellungen f\u00fcr das Amt des neuen Papstes zum Ausdruck bringen, voll dessen bewusst, dass mir vielleicht unerlaubte Einmischung vorgeworfen wird. Weil aber, wie bereits gesagt, die Wahl eines neuen Papstes nicht nur die R\u00f6misch-Katholische Kirche betrifft, ist es doch erlaubt, ja auch sinnvoll, einige Stimmen von au\u00dfen zu formulieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier werde ich versuchen, nicht innerr\u00f6mischkatholische Vorstellungen einer p\u00e4pstlichen Amtsf\u00fchrung zu artikulieren, sondern in erster Linie als orthodoxer Theologe \u00f6kumenische W\u00fcnsche auszusprechen, die f\u00fcr die F\u00f6rderung des heiligen Anliegens der Wiederherstellung der kirchlichen Communio dienlich sein k\u00f6nnen. Meine Meinung werde ich nicht subjektiv aus mir heraus versuchen, sondern in der Aufnahme und Weiterf\u00fchrung von \u00c4u\u00dferungen und Handlungen der letzten P\u00e4pste, allen voran des vor kurzem verstorbenen Papstes Franziskus, die wenn sie konsequent weitergef\u00fchrt werden, f\u00fcr mich und f\u00fcr die \u00d6kumene unserer Kirchen eine sehr positive Amtsf\u00fchrung auch des neuen Papstes sein kann. Denn Papst Franziskus hat konsequent und kontinuierlich die Amtsf\u00fchrung seiner Vorg\u00e4nger fortgesetzt, vielleicht offener, freier und deutlicher. Der neue Papst Leo XIV. hat sich bereits ge\u00e4u\u00dfert und Hoffnungen erweckt, indem er sich mit Ehrfurcht bei seinem Vorg\u00e4nger Papst Franziskus f\u00fcr all das, was er in der Kirche geleistet hat, bedankt hat. In manchen Bemerkungen in seiner ersten Rede hat Papst Leo XIV. bereits gezeigt, dass er die Grundlinie seines Vorg\u00e4ngers, z.B. die Synodalit\u00e4t, fortsetzen will.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Grund der Erfahrungen und der massiven \u00f6kumenischen F\u00f6rderung der letzten P\u00e4pste, insbesondere des Papstes Franziskus, des \u201eFreundes der Orthodoxie\u201c und des pers\u00f6nlichen Freundes des \u00d6kumenischen Patriarchen Bartholomaios, wie er selbst immer wieder betont, kann ich ohne weiteres behaupten, dass f\u00fcr diesen \u00f6kumenischen Weg der neue Papst nicht von Null beginnen wird, sondern ein ekklesiologisch und kirchenrechtlich solides in den letzten Jahrzehnten weiterentwickeltes Fundament vorfinden wird, das er aufnehmen und weiterentwickeln wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn schon lange, seit Papst Johannes XXIII., ist die apologetische Haltung der P\u00e4pste f\u00fcr eine R\u00fcckkehr- und Unterordnungs-\u00d6kumene revidiert und als eine Sache der Vergangenheit deklariert. Diese alte Methode hat viel geschadet, deshalb wird sie nicht mehr ausgesprochen und zwar kontinuierlich durch die letzten P\u00e4pste, eben seit Johannes XXIII., der die Wende vollzogen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Papst Franziskus hat es ausdr\u00fccklich erkannt und offen angesprochen. Die Wiederherstellung der Einheit bedeutet keine R\u00fcckkehr, auch keine Unterordnung unter der Autorit\u00e4t des Papstes. Auch die exklusivistische Auffassung von der einen einzigen wahren Kirche unter dem Bischof von Rom, &#8211; \u00fcbrigens eine Auffassung, die auch in orthodoxen Kreisen festzustellen ist, &#8211; ist schon l\u00e4ngst revidiert und man spricht nun von den \u201eSchwesterkirchen\u201c und von den \u201eBr\u00fcdern\u201c im Amt innerhalb der Kirchen des Ostens und des Westens, innerhalb der Einen Kirche Christi.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2020\/07\/17\/14\/1594989317487.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Die Hagia Sophia in Istanbul\" title=\"Die Hagia Sophia in Istanbul\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Hagia Sophia in Istanbul \u00a0 (ANSA)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn es w\u00e4chst die historisch richtige und korrigierende \u00dcberzeugung, dass im Jahre 1054 kein \u201eGro\u00dfes Schisma\u201c zwischen den Kirchen des Ostens und des Westens erfolgt sei, sondern eine Vertiefung der Entfremdung innerhalb der einen Kirche Christi. Ich bin dankbar, dass dieser meiner Feststellung, zu der ich nach eingehenden Studien der Dokumente und der damit zusammenh\u00e4ngenden Literatur gelangt bin, auch von mehreren Wissenschaftlern im Osten und im Westen, vor allem und insbesondere von Kardinal Kurt Koch, dem Pr\u00e4sidenten des P\u00e4pstlichen Dikasteriums f\u00fcr die Einheit der Christen und Ko-Pr\u00e4sident des Offiziellen Dialogs unserer Schwesterkirchen zugestimmt wird. Dies wurde auch in einem Internationalen Symposion in Wien, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft der Professorinnen und den Professoren f\u00fcr Kirchengeschichte \u00d6sterreichs am 16. und 17. J\u00e4nner 2025 in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Historische Theologie, Fachbereich Theologie und Geschichte des christlichen Ostens, Universit\u00e4t Wien, und mit Pro Oriente best\u00e4tigt, zu dem der \u00d6kumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomaios durch sein deutliches Gru\u00dfwort die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit sehr ermutigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese korrigierte Feststellung stellt eine neue Ausgangsposition dar, eine neue Basis der Beziehungen unserer Kirchen und konsequenterweise auch f\u00fcr die Durchf\u00fchrung und F\u00f6rderung des Offiziellen Theologischen Dialogs unserer Kirchen, eine Tatsache, die nicht mehr ignoriert werden darf. Ich bin \u00fcberzeugt, dass vom neuen Papst Leo diese Feststellung als Basis seiner Beziehungen mit der Gesamtorthodoxie gesetzt werden k\u00f6nnte. Die zerstrittenen Geschwister innerhalb der einen christlichen Familie m\u00fcssen durch einen intensiven Dialog in Liebe, Wahrheit und Ehrlichkeit ihre Probleme behandeln und l\u00f6sen! Der neue Papst Leo XIV. und der \u00d6kumenische Patriarch Bartholomaios k\u00f6nnten diese neue Erkenntnis durch eine intensive Untersuchung durch die Internationale gemischte Dialogkommission unserer Kirchen verifizieren lassen und dann die beiden Oberh\u00e4upter unserer Kirchen selbst durch eine gemeinsame Erkl\u00e4rung best\u00e4tigen. In der Konsequenz k\u00f6nnen sie die Beziehungen als zwei Schwesterkirchen darauf aufbauen. Damit k\u00f6nnte die Frohbotschaft des Evangeliums gemeinsam effizienter sein und die christlichen Grundprinzipien f\u00fcr die krisengesch\u00fcttelte Welt von heute eine wichtige Hilfe f\u00fcr die Menschen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Papst Franziskus und der \u00d6kumenische Patriarch Bartholomaios haben die Voraussetzungen dazu und das notwendige famili\u00e4re Klima sehr intensiv und effizient vorbereitet. Der Weg ist also vorbereitet und wartet darauf, dass der neue Papst Leo mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Bartholomaios ihn gemeinsam mit konkreten Schritten gehen werden. Patriarch Bartholomaios hat bereits seine gro\u00dfe Freude f\u00fcr die Wahl des Papstes Leo XIV. zum Ausdruck gebracht und seine \u00dcberzeugung ausgesprochen, mit ihm den begonnenen \u00f6kumenischen Weg weiter gemeinsam zu gehen. Seine Freude und seine Zuversicht wird er durch seine bereits angek\u00fcndigte pers\u00f6nliche Teilnahme bei der Amtseinf\u00fchrung des neuen Papstes in Rom deutlich bezeugen und mit dem neuen Papst auch verschiedene Vorschl\u00e4ge und Pl\u00e4ne besprechen, wie er bereits angek\u00fcndigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sehr wichtiger und symboltr\u00e4chtiger Schritt w\u00e4re die Realisierung der gemeinsamen Feier des 1700j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des ersten \u00d6kumenischen Konzils von Niz\u00e4a (325) in Niz\u00e4a, im Konzilsort selbst, wie es mit Papst Franziskus geplant und vorbereitet war. Und wenn es in der geplanten Zeit, im Mai, nicht m\u00f6glich sein kann, w\u00e4re es gleich wichtig, dies in einer anderen Zeit zu verwirklichen. Der \u00d6kumenische Patriarch hat bereits den Vorschlag gemacht, beim n\u00e4chsten Patronatsfest des \u00d6kumenischen Patriarchates, beim Fest des Hl. Andreas k\u00f6nnte der Papst seinen offiziellen Besuch in Konstantinopel, im Patriarchat absolvieren und zugleich das Jubil\u00e4um des ersten \u00d6kumenischen Konzils gemeinsam begehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch andere konkrete Schritte sind zum Teil ebenfalls bekannt und warten auf ihre Realisierung:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Erreichen des gemeinsamen Osterfestdatums, wodurch f\u00fcr immer das wichtigste Fest der Christenheit, die Auferstehung Christi gemeinsam gefeiert werden kann. Papst Franziskus betonte, dass das gemeinsame Feiern wichtiger ist als die Art der Berechnung des Osterfestdatums, auch wenn mit dem ostkirchlichen Datum das gemeinsame Feiern erreicht werden kann, wie das gemeinsame Erste \u00d6kumenische Konzil von Niz\u00e4a (325) beschlossen hat. Der neue Papst Leo XIV. kann auf ein Vorbild schon aus dem ersten Jahrtausend zur\u00fcckblicken, als sein Namensvetter Papst Leo der Gro\u00dfe bei einer Differenz des Osterfestdatums zwischen Rom und Alexandrien des Jahres 455 durch einen offengef\u00fchrten Dialog, auch durch die Heranziehung vom Papst Leo des Kaisers Markian als Vermittler, das Problem l\u00f6ste. Papst Leo der Gro\u00dfe akzeptierte letzten Endes das gem\u00e4\u00df der Entscheidung des Ersten \u00d6kumenischen Konzils in Alexandrien errechnete Osterdatum, damit das wichtigste Fest der Christenheit, die Auferstehung Christi gemeinsam gefeiert wird und damit die Einheit der Kirche aufrecht bleibt, wie Papst Leo der Gro\u00dfe selbst damals betonte. Papst Leo der Gro\u00dfe, unser gemeinsamer Heilige, war auch ein F\u00f6rderer der Synodalit\u00e4t und der Konziliarit\u00e4t: \u201eDie letzten Jahren seines Pontifikates waren ganz darauf gerichtet, dass Chalzedon in der ganzen Kirche anerkannt werde\u2026\u201c (Alois Grillmeier). Der \u00d6kumenische Patriarch Bartholomaios \u00e4u\u00dferte seinen Wunsch, mit dem neuen Papst Leo XIV. eine L\u00f6sung f\u00fcr das gemeinsame Feiern des Osterfestes zu finden auch w\u00e4hrend der hl. Liturgie in Athen am 11.Mai 2025.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr positiv klang die Ank\u00fcndigung des neuen Papstes Leo XIV., dass die Synodalit\u00e4t in der Katholischen Kirche ein wichtiges Anliegen von ihm ist. Wir wissen alle, genauso wie der neue Papst, dass die F\u00f6rderung der Synodalit\u00e4t in der Katholischen Kirche eine sehr wichtige Initiative des Papstes Franziskus war, auch mit seinem Wunsch, in diesem Prozess die Synodalit\u00e4t der Orthodoxen Kirche zu ber\u00fccksichtigen. Diese Initiative ist nach einigen Jahren der intensiven Arbeit innerhalb der R\u00f6misch-Katholischen Kirche unumkehrbar und h\u00e4ngt mit der neuen Strukturierung der Katholischen Kirche auch durch die Reform der Kurie und des Papsttums, des gr\u00f6\u00dften \u00f6kumenischen Problems (Papst Paul VI.), grunds\u00e4tzlich zusammen. Die Gestalt dieses Reformprozesses orientierte sich an der Form des ersten Jahrtausends, wie dies von mehreren Theologen und P\u00e4psten immer wieder vorgeschlagen wurde, z.B. von Kardinal Walter Kasper, von Papst Johannes Paul II., von Professor Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. \u201eund mehr muss Rom nicht verlangen\u201c (Josef Ratzinger) und nicht zuletzt auch von Papst Franziskus selbst.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2024\/gennaio\/06\/paoloVi_atenagora.jpeg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Papst Paul VI. mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Athenagoras\" title=\"Papst Paul VI. mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Athenagoras\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Papst Paul VI. mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Athenagoras<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es w\u00e4re sehr wichtig bei dieser Thematik und im Zusammenhang mit der F\u00f6rderung und Umsetzung der Synodalit\u00e4t ,auch einen Vorschlag des Papstes Paul VI., den er in Konstantinopel im Juli 1967 gemacht hat, vom neuen Papst gemeinsam mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Bartholomaios in die Praxis umzusetzen: F\u00fcr die kirchlichen Strukturen und im Zusammenhang mit der Umstrukturierung des Papsttums und seinem Jurisdiktionsumfang formulierte Papst Paul VI. sehr klar die eigene Position, die orthodoxerseits auch akzeptiert werden kann: \u201eDie Liebe\u2026 spornt uns an, alles zu unternehmen, um den Anbruch dieses Tages des Herrn (der Konzelebration) zu beschleunigen. So sehen wir klarer, dass den H\u00e4uptern und den Hierarchien unserer Kirchen die Pflicht obliegt, die Kirchen auf den Weg zu bringen, der zur vollen Communio zur\u00fcckf\u00fchrt. Sie m\u00fcssen dies tun, indem sie einander als Hirten des ihnen von Christus anvertrauten Teils der Herde anerkennen und achten, f\u00fcr den Zusammenhang und das Wachstum des Gottesvolkes Sorge tragen und alles vermeiden, was es auseinandersprengen oder Verwirrung in es hineinbringen k\u00f6nnte.\u201c (Tomos Agapis Nr.172, S. 114). Vom absoluten universalen Jurisdiktionsprimat des Papstes f\u00fcr die Gesamtkirche Christi im Sinne des ersten Vatikanums ist hier keine Rede.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin \u00fcberzeugt, dass diese neu entdeckte und ausgesprochene \u00f6kumenisch sehr relevante Gesinnung nicht auf die Dauer unber\u00fccksichtigt bleiben kann, auch vom neuen Papst nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin auch \u00fcberzeugt, dass bei dieser vorgeschlagenen Form der kirchlichen Strukturen der Primat mit Synodalit\u00e4t verwirklicht werden kann, auch f\u00fcr die Gesamtkirche mit dem Bischof und Papst von Rom als dem Primus inter pares mit besonderen Diensten und Aufgaben. Den Umfang dieser gesamtkirchlichen Aufgaben kann die Internationale Gemischte Kommission des Offiziellen Theologischen Dialogs gemeinsam erarbeiten, wie auch Kardinal Kurt Koch vorgeschlagen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch katholischerseits betonte der damalige Professor Joseph Ratzinger und sp\u00e4tere Papst Benedikt XVI. in seinem ber\u00fchmten Grazer Vortrag: \u201eWer auf dem Boden der katholischen Theologie steht\u2026kann andererseits unm\u00f6glich die Primatsgestalt des 19. und 20. Jahrhunderts f\u00fcr die einzig m\u00f6gliche und allen Christen notwendige ansehen.\u201c (Joseph Ratzinger, Prognosen f\u00fcr die Zukunft des \u00d6kumenismus, \u00d6kumenisches Forum 1(1977)36).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der Entfaltung und der Verst\u00e4rkung der Synodalit\u00e4t in der Katholischen Kirche sind noch einige Konkretisierungen erforderlich, die der neue Papst in Fortsetzung der Initiativen seiner Vorg\u00e4nger umsetzen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6kumenisch relevant w\u00e4re die gemeinsame Festlegung der Konkretisierung, die Papst Paul VI. vorgenommen hat, n\u00e4mlich, dass als \u00d6kumenische Konzilien diejenigen gelten, die gemeinsam von der Kirche des Ostens und des Westens im ersten Jahrtausend durchgef\u00fchrt wurden. Die innerhalb der katholischen Kirche im zweiten Jahrtausend stattgefunden haben, wurden durch Papst Paul VI. korrekterweise als Allgemeine Synode der westlichen Kirche charakterisiert, eine Konkretisierung, die wichtige ekklesiologische und \u00f6kumenische Konsequenzen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss an diese Konkretisierung w\u00e4re es \u00f6kumenisch nicht nur interessant, sondern auch konziliengeschichtlich und \u00f6kumenisch relevant, dass beide Kirchen das letzte gemeinsame Konzil, an dem Vertreter aller Patriarchate des Ostens und des Westens in der bekannten Pentarchie teilgenommen, mitgewirkt und mitentschieden haben, auch der Papst selbst durch seine Legaten, in einem gemeinsamen Akt auch formell als das 8. \u00d6kumenische Konzil der Gesamtkirche des Ostens und des Westens anerkennen. Es handelt sich um das Konzil in Konstantinopel des Jahres 879\/880.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Konsequenz daraus w\u00e4re, dass die gemeinsamen Beschl\u00fcsse dieses Konzils auch von beiden Kirchen rezipiert und im Leben der Kirchen umgesetzt werden: U.a. die Einheit des Glaubens in der Vielfalt der Ausdrucksformen des religi\u00f6sen und strukturellen Lebens, die gegenseitig Anerkennung der Autonomie der Kirchen, wie auch der Beschluss bez\u00fcglich des gro\u00dfen Glaubensbekenntnisses aus dem zweiten \u00d6kumenischen Konzil von Konstantinopel aus dem Jahre 381. Der gemeinsame Beschluss dieses Konzils, der auch von den Legaten des Papstes mitgetragen wurde, lautete, dass das genannte Glaubensbekenntnis in seiner Originalfassung in der Kirche verwendet wird, und zwar ohne das Filioque und wie der Beschluss lautet, ohne etwas wegzunehmen und ohne etwas hinzuzuf\u00fcgen. Man ben\u00f6tigt kein anderes neues Glaubensbekenntnis. So die Entscheidung des damaligen gemeinsamen Konzils.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider wurden diese Beschl\u00fcsse damals nicht umgesetzt. Wenn sie umgesetzt gewesen w\u00e4ren, w\u00e4ren sehr viele Probleme zwischen unseren Kirchen gel\u00f6st. Deshalb w\u00e4re die gemeinsame Rezeption dieses Konzils und seiner Beschl\u00fcsse heute ein sehr gro\u00dfer \u00f6kumenischer Schritt unterwegs zur Verwirklichung der vollen kirchlichen Einheit. Es ist nie zu sp\u00e4t, auch wenn die Zeit dr\u00e4ngt! In diesem Sinne hoffen wir auf diesen entscheidenden gemeinsamen Schritt der Kirchenoberh\u00e4upter unserer Schwesterkirchen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gebet f\u00fcr den neuen Papst Leo XIV.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor ca. 14 Jahren wurde ich ersucht, ein Gebet f\u00fcr den damals neuen Papst Franziskus zu schreiben, was ich gerne gemacht habe. Auch wenn die verantwortlichen Personen in unseren Kirchen kommen und gehen, die Kirche Jesu Christi bleibt und die noch nicht erledigten Anliegen warten auf ihre konkrete L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb bin ich \u00fcberzeugt, dass ein solches Gebet auch als Wunsch und Erwartung eines orthodoxen Theologen f\u00fcr den neuen Papst Leo XIV. doch angebracht ist. Denn die mutigen und oft protokollfreien Initiativen des charismatischen Papstes Franziskus als Friedensf\u00f6rderer, Br\u00fcckenbauer, Armen- und Fl\u00fcchtlingsunterst\u00fctzer, Umweltbesch\u00fctzer und \u00d6kumene praktizierter Vision\u00e4r warten auf ihre Fortsetzung und vor allem auf ihre Konkretisierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Gebete m\u00f6gen den neuen Papst Leo XIV. begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als orthodoxer Theologe f\u00fcr den \u201eBischof von Rom\u201c, Papst Leo XIV. ein Gebet zu beten bezeugt einen radikalen Wandel, wenn man die Situation des jetzigen positiven gemeinsamen Anliegens mit der Vergangenheit der Polemik und der Exkommunikationen und der Anathemen vergleicht. Man kann nur Gott danken, dass es nicht dabeiblieb! Und wenn da und dort noch Reste einer solchen negativen Haltung bestehen, bitten wir Gott, sie \u00fcberwinden zu helfen. So nehme ich diese Gelegenheit wahr und versuche meine W\u00fcnsche, meine Sorgen, meine Hoffnungen und meine m\u00f6glichen Vorstellungen in diesem Gebet zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIm Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Himmlischer K\u00f6nig, Du Tr\u00f6ster, Du Geist der Wahrheit, der Du \u00fcberall bist und alles erf\u00fcllst, Hort der G\u00fcter und Spender des Lebens, komm und nimm Wohnung in uns und reinige uns von allem Makel und rette, G\u00fctiger, unsere Seelen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir danken Dir o Herr,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">dass Du uns den Weg der Vers\u00f6hnung gezeigt hast und f\u00fcr unsere Beziehungen eine neue, positive Situation geschenkt hast: von der Polemik zum Dialog, von der Entfremdung zum gemeinsamen Weg der Reue und der Verzeihung und der Suche des gemeinsamen rettenden Glaubens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">dass Du Deiner Kirche mutige Leiter, Diener Deines Wortes und Deiner Botschaft geschenkt hast, die dieses heilige Anliegen der Vers\u00f6hnung vorantreiben, den steinigen Weg gemeinsam gehen und weiterf\u00fchren und das menschlich Unerreichbare erreicht haben. Wir sind auch diesen Menschen unserer Kirchen dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">dass Du Deinen treuen Diener, den neuen Papst, Leo XIV., den Nachfolger des mutigen, g\u00fctigen und entschlossenen Bischofs von Rom Franziskus f\u00fcr die Leitung der R\u00f6misch-Katholischen Kirche bestimmt hast.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hoffen und w\u00fcnschen in Dankbarkeit, dass der gewonnene neue Geist der Freiheit, der Geschwisterlichkeit und der gegenseitigen Achtung in ununterbrochener Intensit\u00e4t fortgesetzt wird, wie die ersten Ank\u00fcndigungen des neuen Papstes Leo XIV. bereits hoffen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darum lasst uns den menschenfreundlichen und barmherzigen Gott bitten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gib dem neuen Bischof von Rom Leo XIV. Glaubenskraft, dauerhafte Gesundheit auf viele Jahre, \u03b5\u1f30\u03c2 \u03c0\u03bf\u03bb\u03bb\u03ac \u1f14\u03c4\u03b7, stehe Ihm bei seiner pastoralen und ekklesialen Mission innerhalb seiner R\u00f6misch-Katholischen Kirche bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steh dem neuen Bischof von Rom bei, zum Gelingen der F\u00f6rderung und St\u00e4rkung der kollegialen und synodalen Struktur seiner Kirche, im Sinne des ersten Jahrtausends und in der gemeinsamen Grund-Struktur der Pentarchie der Patriarchate, wie er es bereits angek\u00fcndigt hat. Dies wird nicht nur zum Nutzen der effektiven Verwaltung der R\u00f6misch-Katholischen Kirche werden, sondern es wird auch die Verbesserung der Beziehungen mit der Orthodoxie und schlie\u00dflich das \u00f6kumenische Anliegen f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6gest Du dem Bischof von Rom eines Tages die M\u00f6glichkeit geben, dass er als Primus inter pares der Gesamtkirche in der synodalen einvernehmlichen Ordnung aller christlichen Kirchen und auf dem Fundament desselben Glaubens auch ein Konzil der Gesamtchristenheit einberuft, ihm vorsteht und es koordiniert. Und m\u00f6gest Du helfen, dass die erforderlichen Voraussetzungen dazu bald erreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">St\u00e4rke den neuen Bischof von Rom Leo XIV., damit er das heilige von Jesus Christus gewollte \u00f6kumenische Anliegen gemeinsam mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Bartholomaios und mit den anderen Patriarchen und den Oberh\u00e4uptern der christlichen Kirchen so vorantreibt, damit die ersehnte volle kirchliche und sakramentale Gemeinschaft Deiner Kirche verwirklicht werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten um den Frieden der ganzen Welt, die rechte Standhaftigkeit der heiligen Kirchen Gottes und die Einigung aller zur Ehre des Dreieinigen Gottes: Des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(In Anlehnung an das Gebet f\u00fcr Papst Franziskus, in: Gebete f\u00fcr Papst Franziskus, Herausgegeben von Gerda Schaffelhofer, Wien Graz Klagenfurt 2014, 144-146)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(vatican news \u2013 sk)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#5e1a1a\" class=\"has-inline-color\">\u0391\u03ba\u03bf\u03bb\u03bf\u03c5\u03b8\u03b5\u03af \u03c3\u03c7\u03bf\u03bb\u03b9\u03b1\u03c3\u03bc\u03cc\u03c2 \u03c4\u03bf\u03c5 \u03ba\u03b5\u03b9\u03bc\u03ad\u03bd\u03bf\u03c5 \u03c4\u03bf\u03c5 \u039a\u03b1\u03b8\u03b7\u03b3\u03b7\u03c4\u03bf\u03cd \u0393\u03c1\u03b7\u03b3\u03bf\u03c1\u03af\u03bf\u03c5 \u039b\u03b1\u03c1\u03b5\u03bd\u03c4\u03b6\u03ac\u03ba\u03b7 \u03c3\u03c4\u03b7\u03bd Kathpress \u03c4\u03b7\u03c2 \u0392\u03b9\u03ad\u03bd\u03bd\u03b7\u03c2.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"565\" height=\"792\" src=\"https:\/\/fosfanariou.gr\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1-8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-109624\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"579\" height=\"802\" src=\"https:\/\/fosfanariou.gr\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/2-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-109625\"\/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orthodoxer Theologe setzt gro\u00dfe \u00f6kumenische Hoffnungen in Leo XIV. 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